Die Methode vom Franzosen Michel Montignac basiert auf dem sogenannten glykämischen Index. Dieser gibt an, wie schnell und wie hoch die einzelnen Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Daraus ergibt sich eine Einteilung in ‚sehr gute’ ( unter 35), ‚gute’ (zw. 35 und 50) und ‚schlechte’ (über 50) Kohlenhydrate. Fette werden den ‚guten/ pflanzlichen’ oder ‚schlechten/tierischen/gesättigten’ zugeordnet. Verboten sind Lebensmittel mit ‚schlechten’ Kohlenhydraten. Die Nahrungsmittel mit ‚guten’ Kohlenhydraten sollen nur mit Nahrungsmitteln mit ‚guten’ Fetten kombiniert werden und ‚sehr gute’ Kohlenhydrate können mit allen Lebensmitteln zusammen gegessen werden. Es gibt keine Kalorienbeschränkung, denn bei den drei Mahlzeiten pro Tag soll man essen bis man satt ist. Täglich kann bis zu einem halben Liter Wein getrunken werden.
Beurteilung:
Das Problem dieser Methode ist ein unausgewogenes Verhältnis von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Wenn man die Rezepte befolgt, nimmt man zu viele gesättigte Fettsäuren und damit auch zu viele Purine zu sich, die auf Dauer zu Nierenschäden führen